Wilder Wegesrand

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Schöner Schaum: Fünf Gründe für feste Seife – Teil 6 (ja, richtig gelesen)

Eigentlich sollte ja schon nach dem letzten Teil 5 Schluss sein, mit den fünf Gründen für feste Seife. Aber mir ist noch ein weiterer Grund eingefallen, den ich Euch auf keinen Fall verschweigen will. 

Hier ist er: Seifen machen sich prima als Wäsche-Erfrischer. Ich lagere meine Seifen, die ich noch nicht in Verwendung habe, zwischen meinen Klamotten. Da sind sie vor Licht und Hitze geschützt und lassen die Wäsche ganz prima riechen.

Seife richtig lagern

Beim ’nassen Einsatz‘ von Seifen sollte man darauf achten, dass die Seife nach dem Gebrauch trocknen kann. Das tut sie am besten in Seifenschalen, die eine Abtropfvorrichtung haben. Oder aber man legt sie einfach auf eine Seifenmatte, etwa einen Luffaschwamm. Mit den Seifenresten, die sich dort ansammeln, kann man dann direkt das Waschbecken sauber machen 😉

Seifen im Sockenschrank (Copyright: wilderwegesrand.de)

Seifen machen sich auch gut im Wäsche- und Sockenschrank

Damit kommen wir allerdings zum einzigen Negativ-Punkt für die Seife am Stück: Durch ihren höheren Anteil an Ölen oder Fetten lässt sie den Abfluss schneller verstopfen. Das nehme ich aber angesichts aller Vorteil einfach in Kauf.

Worauf achten beim Seifenkauf?

Ich kaufe wirklich nur gute Naturseife mit mindestens 30 Prozent Öl-Anteil. Die gibt es auch in herkömmlichen Drogerien, von den bekannten Biomarken oder den Eigen-Biomarken. Auch in Reformhäusern, Bio-Supermärkten oder, wie oben schon erwähnt, in Unverpackt-Läden, findet man gute Seifen. Eine weitere Adresse ist Lush.

Seifen (Copyright: wilderwegesrand.de)

Hab ich schon einmal gesagt, dass ich ein Seifen-Fan bin? 😉

Tolle Naturseifen gibt es auch bei kleinen Seifen-Manufakturen. Ich decke mich jedes Jahr mit am Stand der Freiburger Seifenmanufaktur ein, die auf mehreren Kölner Weihnachtsmärkten zu finden ist. So viel Werbung darf sein, weil ich sie wirklich ganz, ganz toll finde! Und noch einmal Werbung für eine Seifenmanufaktur: Sie heißt Seifeenfein hat auch sehr schön Schaumiges im Angebot.

Und hier noch ein: ‚Finger weg!‘

Auch mit einer „normalen“ Arztseife von der Eigenmarke einer Drogeriekette bin ich gut zurecht gekommen. Arztseifen sind generell sehr rückfettend. Die Firma Speik kann ich ebenfalls empfehlen. NICHT empfehlen kann ich dagegen sogenannte „PH-neutrale“ Seifen. Besonders von der „Sebamed“-Seife kann leider nur abraten! Sie hat meine Haut extrem ausgetrocknet.

Jetzt Ihr!

Und – hab ich Euch neugierig gemacht? Probiert doch mal wieder feste Seife aus und schreibt mir, wie Ihr damit zurechtkommt. Oder warum Ihr vielleicht auch schon lange der Flüssigseife abgeschworen habt. Ich bin gespannt!

 

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2 Kommentare

  1. Ich wage mich langsam aber sicher auch mehr an Seifen ran. Früher konnte ich sie irgendwie nicht ausstehen (weiß Gott warum…). Aber ich steige immer mehr auf „nackte“ Produkte um und vor allem auf Seifen, da mich die Vorteile endlich überzeugt haben.

    Irgenwie habe die anderen Artikel noch nicht gelesen, das werde ich aber gleich mal nachholen… *lesen geh*

    • Liebe Julia,

      ja, ich war früher auch ganz „auf Flüssigseife“ 😉 Und so lange bin ich auch noch nicht plastikfrei, etwa ein Jahr. Freut mich, wenn Du hier ein wenig stöberst! Und sag immer gerne Deine Meinung.

      Ganz liebe Grüße,
      „KrautLiese“ Jeannette