Wilder Wegesrand

Wildkräuter, Wildfrüchte & grünes Leben

Neujahrsritual Glücksglas – oder was das Jahr an Schönem bringt

Vergesst die „guten Vorsätze“! Es gibt ein viel schöneres Ritual, das neue Jahr zu begehen. Es hat etwas mit Wünschen und mit den schönen Dingen zu tun, die im Laufe eines Jahres geschehen. Ach ja, die guten Vorsätze.. Ich gebe zu: Ich hab’s ja nicht so damit. Mich setzen „gute Vorsätze“ zu sehr unter Druck. Mehr Sport, mehr Schlaf, weniger quälende Gedanken, den inneren Kritiker weniger zulassen – all das wäre gut und erstrebenswert. Aber mich damit zu quälen, einen Vorsatz mal wieder nicht ernst genug umgesetzt zu haben, ist auch nicht besonders gesundheits- und zufriedenheitsfördernd.

Statt Vorsätze zu fassen, werde ich dieses Jahr ein Glücksglas befüllen. Entdeckt habe ich das bei einer Freundin, die ein solches verschenkt hat. Ihr Geschenk war einfach ein leeres Marmeladeglas – passt ja irgendwie gut zu diesem Blog 😉 – mit einer passenden Gebrauchsanleitung.

Glücksmomente-Glas (Copyright: wilderwegesrand.de)

Ein Glas zum Sammeln von persönlichen Glücksmomenten

Und so geht’s:

Ihr nehmt ein schönes Glas oder eine Dose Eurer Wahl und bestimmt das Gefäß zu Eurem ‚Glücksgefäß‘. Und immer wenn etwas schön war, schreibt Ihr es auf einen kleinen Zettel, faltet den zusammen und tut ihn in das Glas/Gefäß.

Gebrauchsanleitung Glücksglas (Copyright: wilderwegesrand.de)

Ein viel schöneres Ritual, als „gute“ Vorsätze 🙂

Und am Ende des Jahres, natürlich am besten am 31.12., schüttet Ihr das Glas aus und lest nach, was das vergangenen Jahr Euch an Schönem und Glücklichem gebracht hat. Ich finde das eine sehr schöne Idee, die den Fokus auf die guten Dinge im Leben lenkt. Das Schlechte merken wir uns eh – zumindest eine ganze Weile.

Halbzeit für die Wünsche

Und – so ein bisschen Vorsatz muss dann vielleicht doch sein – ich habe mir noch ein zweites Glas aufgestellt. Da kommen einfach alle meine Wünsche rein, die ich so habe. Nicht im Sinne von ‚das muss jetzt aber klappen‘ sondern mehr als Gebrauchsanleitung dessen, was mir gut tut, wo ich hin will und der Pläne, die ich habe.

Glücksglas mit Anleitung (Copyright: wilderwegesrand.de)

Verschenken oder einfach selbst behalten

Dieses Glas werde ich vielleicht schon Mitte des Jahres mal öffnen und schauen, wie sehr ich meinen Wünschen nachgegeben habe und ja, in der Tat, an ihnen gearbeitet habe. Aber wie gesagt, nicht als „Du musst mehr / weniger..“ sondern als „ich wünsche mir, dass….“

Ich bin gespannt. Auf das eine wie das andere Glas.

Euch allen ein wunderbares, frohes, friedliches, glückliches, gesundes, sonniges, zufriedenes, spannendes, genüssliches und leckeres Jahr 2017!

 

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4 Kommentare

  1. Manchmal freut man sich ja über kleine Dinge auch mehr als über was großes, auf das man lange gewartet hat 😉

    • Liebe Miri,

      das stimmt! Wenn man nur die großen Vorstellungen vom Glück aufschriebe, bliebe das Glas vermutlich leer..

      Dann mal auf viele Zettel 😉

      Lieber Gruß 🙂

  2. Was für eine wundervolle Idee! So ein Glücksmomenteglas muss ich mir unbedingt zulegen 🙂

    Liebe Grüße,
    Miri

    • Liebe Miri,
      wie schön! Das freut mich. Ja, ich finde die Idee auch total klasse. Gerade frage ich mich, ob ich den unerwarteten Parkplatz vor zwei Tagen auch aufschreiben soll, hihi. Ich schaue mal, wie ‚groß‘ oder ‚klein‘ das Glück zum Aufschreiben sei soll/wird. Lieber Gruß!